Mittwoch, 27. Januar 2021

Hessischer Börsenman: Reich mit Bitcoin

Kann man mit dem Kauf von Bitcoin wirklich reich werden?



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Mittwoch, 13. Januar 2021

Hessischer Börsenman: Superfonds Finanzmatrix - Rückblick und Ausblick

In 2020 konnte unser Fonds fast 8 % zulegen und dies trotz Corono und Negativzinsen



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Dienstag, 1. September 2020

Hessischer Börsenman: Gewinne absichern

Die Börsen sind in den letzten Wochen sehr gut gelaufen. Es ist Zeit, die Gewinne abzusichern.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Viele unserer Kunden rufen uns besorgt an und fragen sich, ob sich die Entwicklungen im Iran – USA Konflikt negativ auf die Börsen auswirkt. Hier unsere Einschätzung:

Sonntag, 16. August 2020

Hessischer Börsenman: Zähneputzen und die Börse

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zahnpflege und der Börse? Ja und Nein, es gibt zumindest so etwas wie einen gemeinsamen "Nenner".



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Sonntag, 24. Mai 2020

Hessischer Börsenman: Fonds vs. ETF - Wer bietet langfristig die bessere Performance?

In diesem Video möchte ich einmal ein paar Aspekte aufzeigen, warum es sinnvoller sein kann in einen Fonds zu investieren, anstatt direkt ETF´s zu erwerben



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Sonntag, 10. Mai 2020

Hessischer Börsenman: Marktausblick und -rückblick

Im folgenden Video gebe ich einen Ausblick, was in den nächsten Wochen am Markt passieren könnte und schaue kritisch zurück, wie ich zu Beginn der Corona-Krise die Märkte erwartet habe.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Freitag, 1. Mai 2020

Geld für alle oder doch nicht? Auswirkungen von Corona-Soforthilfen - HESSISCHER BÖRSENMAN

Im folgenden Video habe ich mir ein paar Gedanken zu den staatlichen Soforthilfen gemacht und ob diese in der gewählten Form zielführend sind.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Mittwoch, 22. April 2020

Hubert Weinlich: AGIS - Aktien, Gold, Immobilien, Sparbuch - Welche Assetklasse ist in der Krise die richtige?

Warum man bei einem Mega-Crash seine Ersparnisse auch nicht durch ein Sparbuch, Gold oder Immobilien retten kann und Aktien die richtige Anlageform darstellen.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Montag, 20. April 2020

Hubert Weinlich: Der Crash bei steigenden Börsen.

Man kann auch Geld verlieren, wenn die Börsen steigen. Warum das so ist, könnt ihr in diesem Video hören.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Freitag, 17. April 2020

Hubert Weinlich: Warum man jetzt an den Börsen investieren sollte

Da mich immer mehr meiner Kunden gebeten haben, mich zur Börsenlage zu äußern, habe ich mich über die Osterage entschlossen, einen YouTube Kanal zu erstellen. Es wäre schön, wenn der eine oder andere von Euch einmal reinschauen würde.



Liebe Grüße
Hubert Weinlich


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Montag, 2. März 2020

Was haben Mundschutzmasken mit der Börse zu tun

Da mich in den letzten Tagen sehr viele Anfragen erreichen, von besorgten Anlegern, wegen der Börsenentwicklung, hier meine Einschätzung.

Die Menschen neigen zur Panik, dies ist beim Kauf von Mundschutzmasken, wie an der Börse so. Natürlich ist der Corona-Virus schlimm, doch Panik ist noch viel schlimmer. Was sollen die Mundschutzmasken helfen. Es ist von vielen Virologen jetzt schon oft genug mitgeteilt worden, dass sich der Virus hauptsächlich über die Schleimhäute überträgt. Hierzu sind 2 Dinge notwendig.

1. sich häufig die Hände zu waschen und
2. sich nicht durch das Gesicht zu wischen

denn so wird das Virus hauptsächlich übertragen.
 
Man könnte auch sagen, wenn sie den Virus schon haben, können Sie mit der Gesichtsmaske zumindest niemanden anhusten, geben Sie ihm die Hand, hilft die Gesichtsmaske Ihrem gegenüber gar nichts. Sparen Sie sich ihr Geld und kaufen Sie statt überteuerter Gesichtsmasken, lieber ein paar Aktien.

So und hier kommt meine Einschätzung. Panik löst nicht nur den Kauf für Gesichtsmasken aus, deren Preis sich teilweise schon verzehnfacht hat, sondern auch Aktienverkäufe an den Börsen. Natürlich gehen im Moment die Verkäufe zurück, wenn Lieferketten unterbrochen werden, weil die Menschen teilweise Angst haben ein Produkt aus China zu berühren, um sich nicht mit dem Virus zu infizieren. Diese Käufe werden jedoch nicht aufgehoben, sondern sind lediglich aufgeschoben. Dies bedeutet, wenn sich die Panik legt, werden die Börsen wieder anziehen. Da die Zinsen dies eher nicht machen, weil die Notenbanken jetzt, um die Aktienmärkte zu stützen, eher noch mehr Geld in die Märkte pumpen, werden wir in nicht zu ferner Zeit an den Börsen neue Höchstkurse sehen.

Noch kurz zu unserem Vorgehen im Fonds Finanzmatrix. Wir haben die fallenden Kurse genutzt einige Anteile zu verkaufen, in der Hoffnung, dass das Momentum auf unserer Seite ist und wir die gleichen Anteile günstiger wieder kaufen können, wenn die Zeit der hässlichen Mundschutzmasken vorbei ist und wir wieder in strahlende Gesichter schauen dürfen.

Im Gegensatz zu Mundschutzmasken sind Aktien nämlich alternativlos.

Liebe Grüße
Hubert Weinlich

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Mittwoch, 8. Januar 2020

EILMELDUNG – FONDS FINANZMATRIX

Viele unserer Kunden rufen uns besorgt an und fragen sich, ob sich die Entwicklungen im Iran – USA Konflikt negativ auf die Börsen auswirkt.

Hier unsere Einschätzung: Wir gehen nicht davon aus, dass sich die Entwicklung langfristig auf die Börse auswirkt. Dies deshalb nicht, weil weder die USA noch der Iran an keiner Eskalation der Ereignisse interessiert sind.

im Fonds Finanzmatrix, wo wir Fondsmanager sind, bleiben wir deshalb erst einmal ruhig und werden unser Aktieninvestment nicht verringern.

Wir konnten im Fonds Finanzmatrix in 2019 einen Wertzuwachs von 26,28 % erzielen.

Um dies an einem Beispiel deutlich zu machen, wer am 02.01.2019 insgesamt 10.000 EUR in unserem Fonds investiert hat, konnte sich am 30.12.2019 über einen Wertzuwachs von 2.627,54 EUR freuen und hatte 12.627,54 EUR auf dem Konto.

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Montag, 30. Dezember 2019

Einen guten Start in das neue Jahrzehnt

Nach vielen Jahren, wo ich nichts in meinem Blog veröffentlicht habe, wollte ich das Jahresende nutzen und mich bei unseren vielen Freunden, Kunden und Interessenten, aus dem alten Jahrzehnt, zu verabschieden und einen guten Rutsch in das neue Jahrzehnt zu wünschen.

Eine Nachricht wollte ich den Autofahrern noch mitgeben, wenn diese nicht sowieso schon bekannt ist. Ich habe mich immer geärgert, dass ich meinen Führerschein ein paar Tage zu spät bekommen habe und meine Mutter mit Ihren fast 85 Jahren Motorrad hätte fahren dürfen, ich jedoch nicht. Damit ist es jetzt jedoch vorbei. Verkehrsminister Scheuer hat ein Gesetz "durchgeboxt", womit ab sofort auch wieder Autofahrer ohne zusätzliche Prüfung Motorrad fahren dürfen. Einzige Voraussetzung sind 4 Theorie- und 5 Praxiseinheiten zu je 90 Minuten.

Mir geht es gar nicht darum, dass ich das unbedingt machen muss. Ich konnte jedoch nie einen Sinn darin sehen, dass ich wieder Theorie büffeln soll, wenn ich noch einmal in meinem Leben Motorrad fahren möchte. Praxistest wäre in Ordnung gewesen, dass ich aber die Theorie nochmals machen muss ist ein Witz. Dies schon deshalb, weil ich beim Nichtbestehen der Theorie trotzdem weiter Auto fahren durfte.

Auch der Hinweis, dass dies unverantwortlich sei, wenn nun Autofahrer Motorrad fahren zieht nicht. Wir sind alle erwachsen und ich brauchen nicht ständig diese Bevormundung in allen Bereichen. 

Wer sich weiter einlesen will, kann durch klick auf das Bild den kompletten Artikel im Focus lesen.





Sonntag, 6. Mai 2012

Der Treibsand des Geldes

Vor etwa zwei Wochen habe ich mit großer Aufmerksamkeit eine Diskussionsrunde im Fernsehen verfolgt, bei der es um die Probleme der Euro-Länder und deren Lösungsansätze ging. Ich muss Ihnen gestehen, dass ich nach Ende der Sendung mit Unbehagen zu Bett gegangen bin. Das deshalb, weil in der Diskussionsrunde hochrangige Gelehrte saßen, die den Eindruck vermittelten, nicht einmal den Hauch eines Lösungsansatzes zu besitzen. Die Einzigen, die diese Ansätze zur Hand hatten, waren die anwesenden Politiker. Auf diese möchte ich jedoch nicht eingehen, da es sich hier um eine Berufsgruppe handelt, die bei allem mitredet, ohne wirklich zu verstehen, um was es geht – gemäß dem Motto „denn sie wissen nicht, was sie tun“.

Vielmehr bin ich erschrocken, dass den Wissenschaftlern partout nichts einfallen will, wie die Krise in den Griff zu bekommen ist. Dies deshalb nicht, weil die Strukturprobleme des Südens auch mit noch so viel Transferleistungen nicht wirklich lösbar sind. In Spanien, Griechenland, Portugal usw. gibt es, im Gegensatz zu Deutschland, zweifelsohne keine hocheffektive Industrie. Beispiel: BMW, Mercedes, Porsche, BASF, Siemens usw. sind in Deutschland ansässig und nicht in Griechenland. Es gibt auch keinen Grund, warum sich diese Firmen dort ansiedeln sollten. Da es sich um Euro-Länder handelt, würde kein Wettbewerbsvorteil entstehen. Mir wird immer klarer, dass diese Krise nur lösbar wird, wenn man anfängt, zurückzubauen.

Mit anderen Worten: Man muss entweder zu den nationalen Währungen zurückkehren oder zumindest einen Nord- und Süd-Euro einführen. Die schwachen Länder werden über Jahrzehnte nicht mit großen Industrienationen wie Deutschland mithalten können. Umgekehrt wird ein flächenmäßig kleines Land wie Deutschland nicht ganz Europa auffangen können. Das belegen schon die aktuellen Zahlen. Laut NTV waren im März 17,36 Millionen Menschen in den Euro-Ländern arbeitslos, in der gesamten EU waren es sogar 24,77 Millionen. Die Arbeitslosenquote liegt damit in den Euro-Ländern bei ca. 10,9 Prozent, in sämtlichen EU-Staaten bei etwa 10,2 Prozent. Die Spitzenreiter sind Spanien mit einer Arbeitslosenquote von 24,1 Prozent, gefolgt von Griechenland mit 21,7 Prozent. Die Hilflosigkeit der Politik, die hinter diesen Zahlen steckt, führt zwangsläufig zu einer Umverteilungsdiskussion, die leider auch keinen Lösungsansatz bietet, da sozialistische Systeme nur kurzfristig Hilfe versprechen und langfristig zu noch mehr Armut führen, ansonsten wären nicht alle sozialistischen Systeme zusammengebrochen.

Über Ihre Meinung, die Sie mir gerne per E-Mail zusenden können, würde ich mich sehr freuen. Dieses Thema geht doch im Grunde, direkt oder indirekt, uns alle an. Meine E-Mail-Adresse lautet: hubert.weinlich@finanzmatrix.de.

Dieser Artikel erschien als monatliche Kolumne von Hubert Weinlich im Newsletter der Börsen Hamburg/Hannover. Hier der Link zum Original-Artikel

Samstag, 3. März 2012

Wer gibt, wird geliebt

Dieser Tage konnte man lesen, dass die Deutschen zehn Billionen Euro Vermögen angehäuft haben. Diese Summe entspricht in etwa der Summe der Staatsschulden aller 27 EU-Mitglieder. Laut dem Bundesverband deutscher Banken handelt es sich bei diesem Betrag um den Wert des gesamten Immobilien- und Geldvermögens der privaten Haushalte in Deutschland. Noch hinzugerechnet werden müssen Sachwerte wie Autos, Möbel, Schmuck und Kunstsammlungen. Selbst wenn man die 1,5 Billionen Kreditschulden der Deutschen abzieht, bleiben noch ca. 8,5 Billionen Euro Nettovermögen übrig. Setzt man diesen Betrag ins Verhältnis zur deutschen Staatsverschuldung von ca. 2,1 Billionen Euro, bleibt festzuhalten, dass das Vermögen die Staatsverschuldung um mehr als das Vierfache übersteigt.

Die Geldanlage der Deutschen gestaltet sich überwiegend konservativ. Von den 4,7 Billionen Euro Geldvermögen sind zwei Drittel in Bargeld, Spar- und Festgeldkonten sowie Ansprüchen gegenüber Versicherungen angelegt. Nur fünf Prozent des Geldvermögens sind in Aktien investiert. Dabei hat sich das Geldvermögen in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht – und das, wie bereits ausgeführt, bei einer sehr konservativen Geldanlagepolitik. Mit anderen Worten: Die Deutschen sparen und zeigen damit, dass ein Großteil der Bevölkerung besser mit seinem Geld umgeht, als es unsere Regierung vorlebt. Von den meisten EU-Staaten soll hier erst gar nicht die Rede sein.

Doch für wen sparen wir eigentlich? Natürlich für die anderen europäischen Staaten, zumindest sehen das sehr viele EU-Partner so. Wie sonst wäre zu erklären, dass wir sparen und uns dafür noch der Kritik derer aussetzen müssen, die nach unserem Geld trachten. Vielleicht sollte man den einen oder anderen Griechen einmal fragen, ob er sein Erspartes auflösen würde, um seinem finanziell angeschlagenen griechischen Nachbarn zu helfen, ohne zu wissen, ob er das Geld je wieder bekommt. Doch wir Deutschen sind ja die Lieben und wollen geliebt werden. Und so verlangt Brüssel von uns, den Geldbeutel weiter zu öffnen und zu helfen. Getreu dem Motto ‚Ihr könnt sparen, und wir können leben’. Wir haben das Meer, und Ihr habt schlechtes Wetter, Eure Arbeit und Euer Sparbuch. Vielleicht sollte der eine oder andere Grieche, der dieser Tage auf die Straße geht und die Deutschen auch noch anprangert, erst einmal anfangen, über das Sparen nachzudenken. Das scheint allerdings schwerer zu fallen, als den Deutschen die Liebe zu entziehen. Bitte denken Sie aber daran: Käufliche Liebe ist keine Liebe – sondern eine Illusion. Schönes Wochenende.

Dieser Artikel erschien als monatliche Kolumne von Hubert Weinlich im Newsletter der Börsen Hamburg/Hannover.
Hier der Link zum Original-Artikel

Freitag, 3. Februar 2012

Transaktionssteuer - warum eigentlich?

In den letzten Tagen hörten wir sehr oft davon, dass unsere Kanzlerin eine Transaktionssteuer einführen möchte. Noch einen Schritt weiter geht der französische Staatspräsident Sarkozy, der die Einführung bereits zum 1. August 2012 plant.

Doch wem nutzt die neue Steuer, und wem schadet sie? Nun, die Befürworter der neuen Steuer wollen diejenigen an den Kosten beteiligen, die angeblich die Krise mitverursacht haben. Hier also insbesondere die Hedge-Fonds und die Spekulanten. Schon alleine diese Aussage ist blanker Unsinn. Auch eine noch so hoch angesetzte Steuer hätte die Schönfärberei, um es vorsichtig auszudrücken, der Griechen nicht verhindern können. Tatsache ist doch, dass diese Steuer insbesondere den „kleinen“ Sparer treffen wird. Die Hedge-Fonds und Spekulanten werden ihre Transaktionen dort durchführen, wo diese Steuer nicht erhoben wird. Dazu brauchen sie nicht einmal Europa zu verlassen. England lehnt diese Steuer strikt ab!

Der eine oder andere von Ihnen mag denken, was soll diese ganze Diskussion wegen 0,1 Prozent Steuer auf die jeweilige Finanztransaktion, d. h. bei z. B. 10.000 Euro fallen gerade einmal 10 Euro an. Diese Aussage ist richtig und gleichzeitig falsch. Ich wäre ein absoluter Befürworter der Transaktionssteuer, wenn da nicht noch die Abgeltungssteuer wäre, die, wie von mir bereits ausgeführt, von jetzt 25 auf 32 Prozent erhöht und dann auf den persönlichen Steuersatz erhoben werden soll, so zumindest die momentane Forderung der SPD, wie im Übrigen auch die Linken und die Grünen verlauten ließen. Ich frage mich nur, wer hier eigentlich noch sparen soll. Es kann einfach nicht angehen, dass der Sparer ständig für das Fehlverhalten anderer zur Kasse gebeten wird. Das Ganze dann noch damit zu begründen, dass die Spekulanten an den Kosten der Finanzkrise beteiligt werden sollen, ist eine Farce. Es geht einfach darum, wieder eine neue Steuer einzuführen, um die Schulden derjenigen zu bezahlen, die mehr ausgeben, als sie haben.

Fakt ist: Wer das Sparen nicht fördert, darf sich nicht wundern, wenn keine Rücklagen mehr gebildet werden. Wozu das führt, sehen wir in Griechenland. Es bleibt nur zu wünschen, dass es auch noch den einen oder anderen Politiker gibt, der seinen Verstand benutzt und nicht nur an die nächste Wahl denkt. Man kann von seinen Bürgern nicht das Sparen einfordern und sie im Gegenzug dafür bestrafen – mit dieser Aussage gehen Sie mit Sicherheit konform.

Dieser Artikel erschien als monatliche Kolumne von Hubert Weinlich im Newsletter der Börsen Hamburg/Hannover. Hier der Link zum Original-Artikel

Freitag, 6. Januar 2012

Alles wird gut

Geht es Ihnen wie mir, im Prinzip herrscht Ratlosigkeit wohin man auch sieht?! Die Politik hat schon lange keine Vorbildfunktion mehr und nun auch noch die Vorkommnisse um unseren Bundespräsidenten. Er soll Souveränität ausstrahlen und für sein Volk Repräsentant sein, ein Leitbild. Doch aus diesem Leitbild ist ein Leidbild geworden. Da werden, anscheinend durch seine Verbindungen zu Banken und Wirtschaft, niedrigere Zinsen vereinbart, dann wird versucht, die Pressefreiheit einzuschränken, und am Schluss wird Demut gezeigt und Reue, na dann kann es ja weiter gehen. Wie gesagt, "alles wird gut".

In der Wirtschaft sieht es nicht anders aus, da leiht die EZB den Banken 500 Millionen EUR, für 3 Jahre, zu 1 % Zinsen. Und was machen die Banken, sie vergeben keine Kredite an Unternehmen, nein, sie legen die jeweiligen Beträge einfach wieder zu Minizinsen bei der EZB an. Da fragt man sich doch: warum haben sich die Banken das Geld geliehen? Ein Grund könnte sein, dass irgendwann wieder Staatsanleihen zu 100 % abgesichert werden, einen höheren Zins bieten und das Geld dann ohne jedes Risiko hier angelegt wird - wie gesagt, nur eine Vermutung. Das ganze Vorgehen der EZB wäre dann jedoch kontraproduktiv, irgendjemand muss schließlich die Zinsdifferenz zahlen. Am Ende ist dies unter Garantie wieder der Steuerzahler.

Noch verrückter lief es in der abgelaufenen Woche bei der Versteigerung von Geldmarktpapieren der Niederlande ab. Die Laufzeit betrug drei Monate, die Rendite lag bei 0,0 %, so die niederländische Schuldenagentur. Mit einer Laufzeit von einem Jahr mussten die Niederländer gerade einmal 0,05 Prozent Zinsen zahlen. Insgesamt wurden etwas mehr als 4,5 Milliarden Euro aufgenommen. Bevor Sie Ihr Geld also unverzinslich anlegen, lohnt ein Blick auf große Konzerne, deren Eigenkapital den Börsenwert bei weitem übersteigt. So beträgt z.B. der Börsenwert von VW, Daimler und der russischen Gazprom 183 Milliarden EUR, ihr Eigenkapital jedoch 260 Milliarden EUR. Wenn Ihnen Einzelwerte zu riskant sind, schauen Sie sich doch einmal den DAX an, dessen Wert seit Mitte 2007 um 250 Milliarden EUR auf ca. 670 Milliarden EUR gefallen ist. Langfristig werden Sie diese Werte nicht mehr so günstig erhalten. Mit anderen Worten, wenn Sie in den genannten Werten oder im DAX investiert sind, sollten Sie sich einen Ausstieg zweimal überlegen und über einen Einstieg nicht zu lange nachdenken.

Zum Schluss noch ein kleiner Seitenhieb auf unsere Politiker. Da wollen doch die ganz schlauen Rechner einiger großer Parteien die Abgeltungssteuer von 25 % auf mindestens 32 % erhöhen und dann am liebsten weiter nach oben schrauben, bis auf den persönlichen Steuersatz. Die Begründung ist geradezu absurd. Diese schlauen Rechner haben festgestellt, dass nach Einführung der Abgeltungssteuer weniger Einnahmen aus Kapitalvermögen beim Bundesfinanzministerium eingegangen sind als vor Einführung der Abgeltungssteuer. Hätten sich diese Herrschaften einmal mit der Zinsentwicklung in Deutschland befasst, dann wäre ihnen sicherlich aufgefallen, dass in der Vergangenheit auch in Deutschland teilweise bis zu 8 % Zinsen gezahlt wurden. Momentan ist es in Deutschland ähnlich wie in den Niederlanden, dort werden keine oder nur niedrige Zinsen gezahlt. Dementsprechend kann man logischerweise auch keine Abgeltungssteuer vereinnahmen, egal wie weit man den Abgeltungssteuersatz auch erhöht. Dass eine solche Diskussion kontraproduktiv ist und nur dazu führt, dass auch noch der letzte "dumme" Deutsche mit dem Sparen aufhört und lieber sein Geld verkonsumiert, hat diese Politikergeneration noch nicht verstanden. Das Problem werden wir dann in ca. 10 – 20 Jahren mit voller Härte zu spüren bekommen, wenn eine ganze Rentnergeneration ohne Rücklagen dasteht. Ein nahe liegendes Szenario, das zu erheblichen Unruhen führen kann. Aber dies ist eine andere Geschichte und denken Sie daran: "alles wird gut".

Dieser Artikel erschien als monatliche Kolumne von Hubert Weinlich im Newsletter der Börsen Hamburg/Hannover. Hier der Link zum Original-Artikel

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr

Sicherlich haben Sie auch schon einmal den Spruch in der Überschrift gehört. Dieser Spruch will verdeutlichen: Was man in der Jugend nicht gelernt hat, lernt man im Alter erst recht nicht.

Wenn man sich das Gezerre um den EFSF-Rettungsschirm, Griechenland, Spanien, Irland und Italien ansieht, kann einem angst und bange werden. Glauben die Politiker denn wirklich, dass die südeuropäischen Staaten ihren Schlendrian in den Griff bekommen? Ich zumindest bezweifele dies sehr stark, denn was über Jahrzehnte das Verhalten der dort lebenden Bevölkerung und deren Obrigkeit geprägt hat, wird sich, auf wahrscheinlich Jahrzehnte, nicht ändern.

Denken Sie doch einmal zurück, da war vor noch nicht allzu langer Zeit von Hilfen von 10 Milliarden, dann 100 Milliarden, dann 250 Milliarden und nun von einer Billion (Euro) die Rede, warum nicht 5 Billionen. Ist doch nur eine Zahl. Da niemand weiß, woher das Geld kommen soll, wird mal kurz gehebelt. Ach, Sie wissen nicht, was das so ganz genau ist, macht nichts, geht den meisten so. Der Hebel bedeutet, man nimmt ca. 250 Milliarden und macht 750 Milliarden daraus, zumindest Stand 30.11.2011. Wie das geht? Nun, Sie kaufen Staatsanleihen eines krisengeschüttelten Landes und der EFSF-Rettungsschirm garantiert Ihnen, dass selbst im Pleitefall ca. 30 Prozent Ihres eingezahlten Kapitals an Sie zurückgezahlt werden. Dies zu den so sicheren Staatsanleihen. Ich frage mich nur ganz ernsthaft, wer diesen Ramsch kaufen soll. Die typischen Anleger von Staatsanleihen sind sehr konservative Anleger, die wird man kaum davon überzeugen können, im Ernstfall auf 70 Prozent ihres Geldes zu verzichten.

Doch wo liegt der Ausweg, und hier kommen wir wieder auf unseren Spruch in der Überschrift. Eine Neuorientierung ist notwendig, die da heißt „wer nichts leistet kann auch nichts erwarten“ oder „wer nicht sät, kann auch nicht ernten“. Statt immer nach neuem Geld zu schreien, das sowieso keiner hat, sollten die Politiker einmal hingehen und den südeuropäischen Ländern mitteilen, dass es vorbei ist mit Schlendrian und dem Ausruhen auf Kosten anderer. Es kann nicht angehen, dass ein Grieche etwa zehn Jahre früher in Rente geht als sein deutscher Kollege, und dieser soll dann auch noch die Schulden zahlen. Europa um jeden Preis ist ein Witz. Das Schlimme ist, dass aus diesem Witz Ernst geworden ist und wir diesen „Ernst“ sehr schnell kennen lernen werden. Wie wird dieser aussehen? Der Rettungsschirm wird aus den o. g. Gründen nicht funktionieren. Die Eurobonds in einer irgendwie gearteten Form werden kommen, diese werden aus den Hänschen aber auch keinen Hans machen. Für uns bedeutet dies höhere Zinsen und damit einhergehend Inflation und was noch schlimmer ist: Wir haften für die Schulden der anderen. Das wiederum bedeutet Geldentwertung, aber was macht das schon, die Deutschen haben doch genug Geld, wenn man den Statistiken glauben darf, etwa 4,5 Billionen Euro Guthaben. Dann kommen noch die Vorschläge von zwei großen Volksparteien hinzu. Erhöhung des Spitzensteuersatzes in der Einkommenssteuer von 43 Prozent auf 49 Prozent bei Spitzenverdienern, ab 80.000 Euro. Sonderabgaben für Superreiche ab 1 Million Guthaben usw. usf. Und hier schließt sich dann der Kreis. Dieser Cocktail ist genau das Gebräu, wo (bei dem?) auch der dümmste Leistungsträger sagt: Auch wir sind Griechenland.

Weniger Arbeiten, mehr ausgeben und schon bin ich kein Spitzenverdiener mehr. Leistung muss sich lohnen, doch die Geschichte lehrt: Derjenige, der hart arbeitet, stirbt früher und wird von denen, die sich auf seiner Leistung ausgeruht haben, noch belächelt. Fragt sich nur, wer das alles noch finanzieren soll, wenn auch die Leistungsträger den Strand entdecken und wie schön es ist, die Sonne zu genießen. Und was nicht vergessen werden darf: Wenn diese Leistungsträger diese Einstellung an ihre Kinder weitergeben und aus diesen Hänschen dann ein Hans geworden ist, werden diese auch nichts mehr gespart haben. Im Moment verlangt der Staat nämlich von seinen Bürgern Haushaltsdisziplin, ohne selbst diese Disziplin zu besitzen. Wer spart ist der Dumme, denn er wird um sein Erspartes gebracht und sei es nur, dass ihm die Inflation die Kaufkraft nimmt. Der Schuldner wird belohnt, denn seine Schulden werden durch die Inflation tendenziell immer weniger. Wenn nun der Staat der Hans ist, wie will er dem Hänschen, dies sind die Bürger, beibringen, dass Sparen Sinn macht?

Wie gesagt, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr!

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Mittwoch, 16. November 2011

Fonds Finanzmatrix wurde an den Börsen Stuttgart und München gelistet

Nachdem unser Fonds Finanzmatrix, WKN: A0MYC7, bereits an den Börsen Hamburg und Düsseldorf notiert war, wurde er zwischenzeitlich auch an der Börse München gelistet. Seit heute, dem 16.11.2011, kann man unseren Fonds auch an der Börse Stuttgart handeln.

Die Börse Stuttgart ermöglicht die Eingabe von Trailing-Stop-Orders. Ein Trailing-Stop hat den Vorteil, dass ein Stopkurs mitgezogen wird, ohne dass man dies manuell ständig überwachen muss.

Die genaue Funktionsweise des Trailing-Stop kann über nachfolgenden Link nachgelesen werden:

Was ist eigentlich eine Trailing-Stop-Order?

Dienstag, 8. November 2011

Benutzung eines Kurzzeitkennzeichens für Kinobesuch stellt eine Ordnungswidrigkeit dar

Anders als viele Nutzer denken, darf ein Kurzzeitkennzeichen nur für Prüfungs-, Probe- und Überführungsfahrten genutzt werden. Alle weiteren Fahrten stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Im vorliegenden Fall nutze ein Betroffener das Kurzzeitkennzeichen um einen Kinobesuch vorzunehmen. Der Betroffene wurde zu einer Geldbuße von 90 EUR verurteilt.

Die Entscheidung vom Oberlandesgericht Düsseldorf kann über nachfolgenden Link nachgelesen werden:

Oberlandesgericht Düsseldorf, III-3 RBs 143-11